Der Hinweis “ Originalgemälde ” hat nichts mit Angeberei zu tun, sondern signalisiert an Kaufinteressenten dass ein bestimmtes Bild  EINMALIG auf der Welt ist - dieses Motiv somit nicht wie zum Beispiel die MONA LISA von anderen Malern mehr oder weniger gut nachgemalt wurde und millionenfach in Möbelläden und Malerforen zu sehen ist!

Üblicherweise wird von einem Maler ein Originalbild nur einmal gemalt!  Ein Originalgemälde beinhaltet alle Überlegungen und viel Zeitaufwand, damit es ein vernünftiges Bild wurde. Von daher ist es im Preis immer sehr bedeutend teurer, als eine Kopie.

Und wenn sich ein bestimmter Maler einen guten Namen erworben hat, dann ist ein aufwandmässig gleichartiges Bild eines sehr guten aber unbekanten Malers nur ein Bruchteil Wert. Der Bilder Wert eines bekannten Malers nimmt laufend zu.

Zweimal dass Selbe, ist nun mal nicht dass Selbe.

Selbstverständlich darf ein Maler SEIN EIGENES ORIGINAL mehrmals kopieren - dann jedoch ist die einzelne Kopie im Verkaufspreis nicht so hoch wie ein einziges Bild als Original anzusetzen. Ausserdem ist er einem Interessent gegenüber verpflichtet darauf hinzuweisen, dass es hiervon zum Beispiel 5 fast gleiche Bilder gibt.

Das gilt wohl weniger, bei solche Hobbymaler, die nur Margeriten, Mohn, und Callablüten oder immer den gleichen Apfel malen!

Besitzt er ein aufwendig gemaltes Bild mit ein seltenes Motiv, dann kann er mit einem Kaufinteressenten einen besonderen Preis aushandeln, wenn dieser es erlaubt, dass hiervon eine Kopie angefertigt werden darf.

Nachgemalt darf das Bild der Mona Lisa nach dem Gesetz deshalb werden, weil der Maler als Urheber schon 70 Jahre tot ist, das gilt auch für alle anderen alten Bilder.

Da ich nicht bekannt bin, wird ein sehr reicher Mensch, von mir kein Gemälde kaufen, auch dann nicht, wenn es maltechnisch und vom Motivaufbau her genau so gut sein würde, wie ein Gemälde von A. Dürer, Tizian, oder Leonardo da Vinci.

Weil ich nicht wirklich bekannt bin, werde ich zum Beispiel solche Gemälde, wie meine Blaumeisen - mehrfach malen, da es den meisten Leuten, die nicht mit einem Kalenderbild zufrieden sind, und ein echt gemaltes Bild wünschen, auf den günstigen Preis ankommt.

(Hinweis: Im Moment ist das Bild” BLAUMEISEN” noch ein wirkliches Original und kostet den genannten Preis. Bald habe ich meine Vorbereitungen für das Malen erledigt und dann werde ich die Blaumeisen auch öfter malen. Dadurch gehe ich dann mit den Preis für dieses Motiv runter.) Bestimmte Originale von mir, werde ich niemals Kopieren.

Letztlich entsteht für meine Kunden, wenn ich bestimmte eigene Bilder Kopiere dabei der Vorteil, das sie preisgünstig sind und trotzdem nicht hundertfach entstehen. Denn nur ich darf meine eigenen Bilder kopieren und sonst kein anderer Maler. Also Bilder mit meine Eisvögel, Bundspechte, Eichhörnchen und so weiter.

Es würde also Ungerecht sein, einfach irgendwelche Bilder nachzumalen, die einem gefallen. Damit nicht sofort nach dem Tot des Malers,  seine besten Bilder nachgemalt werden können, mit denen andere Maler Geld verdienen können, besteht das Urheberrecht noch 70 Jahre nach dessen Tot.

Ein Kopierverbot für noch junge Originalbilder, bestimmt also das Urheberrecht.

Für die  EINMALIGKEIT eines Gemäldes - sind finanzstarke Interessenten bereit einen besonderen Preis zu akzeptieren, denn auch ihre Wohnräume, lassen nur eine begrenzte Menge Bilder zu und somit weniger für eine gut gemalte Kopie nach einen alten Meister!

 Trotzdem gibt es noch reichlich Leute mit genügend oder weniger Geld, die sich eine Gemäldekopie nach einen alten Meister erwerben möchten! ( Und natürlich auch gute Originalbilder eines unbekannten Malers.)

Wer also Bilder noch lebender Künstler einfach nachmalt, begeht das Unrecht der Geschäftschädigung und er schmückt sich mit fremden Federn. 

Wieso mit fremden Federn, wenn man es doch selber gemalt hat?

 Weil der Maler sehr viele schlaflose Nächte verbracht hat, um sein aussagekräftiges Motiv und die Farbkomposition herzustellen. Erst danach kann er SEIN Bild malen.

Es würde doch ungerecht sein, wenn sich jeder handwerklich gute Maler einfach zusagende Bilder aus den vielen Malerforen herauspickt und dann verbessernd als seine eigenen Bilder Verkauft.

Zum Eigentum eines materiellen Gemäldes gehören also auch die gedanklichen Vorarbeiten.

Meine Kunden erhalten zu einem hochwertigen Originalgemälde -  Fotos, die beweisen, wie ich den Bildaufbau aus unterschiedlichen Objekten und Photos realisierte.

Das kann selbstverständlich kein Motivdieb schaffen. Solche Nachweise können mir auch beim Rechtsstreit behilflich sein.

Deshalb kann sich späterer kein anderer Maler mit einer Kopie von meinen Bildern oder auch in schwach abgewandelter Form als Urheber meiner Werke  ausgeben.

( Schwach abgeändert, bedeutet, dass man mein Original noch darinnen erkennen kann.) Alle meine Originale unterstehen daher dem Urheberrecht und dürfen erst 70 Jahre nach meinem Tode nachgemalt werden. 

Zur eigenen Inspiration kann sich ein Maler zwar aus jungen Gemälden Details heraussuchen und verwenden, die er dann abgeändert zwischen seinen eigenen Motivteilen in seinem Bild integriert, womit er etwas neues erschafft.

Damit ist auch gesagt, das man die Bilder alter Meister z. B. die ja schon mind. 70 Jahre verstorben sind  nach malen darf! Der eigene Name unter dieses selbst gemalte Bild, das ist in Ordnung.

Wenn Sie aber unter das von Ihnen nachgemalte Bild, der Mann mit dem Goldhelm zum Beispiel von Herrn REMBRANDT , Rembrandt schreiben, dann ist das eine Urkundenfälschung. Im besonderen dann, wenn dieses Bild gut gemalt wird und sogar noch in der Originalgrösse und künstlich gealtert wird.

Allerdings ist der Goldhelm sehr bekannt, so dass man dieses Bild als eine Fälschung erkennen wird, was dann aber trotzdem mit viel Ärger für Sie verbunden sein kann.

Wenn man schon gerne alte Bilder nachmalen möchte (70 Jahre) und auch noch antiquieren, dann ist es wohl besser, wenn es wenig bekannte aber Motivaufbaumässig gute und gefragte Vorlagen sind.

Nun muss man sich aber Gesetzmässig, also Vertraglich so gegen einen Kaufinteressierten absichern, dass er schriftlich bestätigt, darüber Bescheid zu wissen, dass dieses Gemälde eine Kopie ist und künstlich gealtert wurde.

Ein ausländischer  Käufer muss bestätigen, dass er der deutschen Sprache mächtig ist.

Besser ist es, (wenn man es kann,) direkt selber ein Originalentwurf eines Bilder zu erstellen und dann eventuell sogar noch nach den Motivvorlieben eines Bestimmten Malers.

Zum Beispiel nach den Vorlieben von Carl Spitzweg.

Wenn Sie z. B. glauben, dass es viele Interessenten für Spitzwegs Bilder gibt, die aber nicht das nötige Kleingeld für ein Original Spitzweg haben - dann könnten Sie möglicherweise selbstentworfene Motive in der Pinselführung und den ähnlichen Spitzwegmotiven malen und mit Tricks ohne zu übertreiben, künstlich altern.( Was ja auch eine zusätzliche Arbeit und somit Preisfrage ist.) Da gibt es super viele Kombinationsmöglichkeiten des Bilder altern.

Aber die muss man auch erst mal kennen.

Eines ist klar - die Menschen möchten immer das Besondere haben und sei es auch nur ein Blender, oder durch eine ganz besondere Art die Farbe eines Gemäldes darzustellen.

Maler gibt es wie Sterne am Himmel auch gute bis super gute Künstler, die aber niemals irgendwie bekannt werden und kaum etwas verkaufen.

Es kommt also z. B. nicht unbedingt darauf an eine super schöne und sehr echt aussehende ROSE darzustellen - davon gibt es tausende, es muss eine aus der Masse irgendwie HERVORRAGENDE Rose sein.

Wie? Das weiss ich nicht!

Wie gesagt, sollte ein Angebot unüblich sein und unter den gesamten Angeboten hervorragen, nur so besteht eine Verkaufschance.

Es kommt also nicht unbedingt auf eine hochkünstlerische Wiedergabe und maltechnisches Können an, sondern auf die Art und Weise etwas HERVORRAGENDES, AUFFÄLLIGES darzustellen.

Dazu kann aber auch, um beim Thema zu bleiben ein künstlich gealtertes Bild beitragen. Hinter ein künstlich gealtertes Bild braucht keine Betrugsabsicht zu stecken, denn auch einige Risse und Farbabblätterungen, Verfärbungen, und anderes, kann an einem echt altem Bild schön und interessant wirken.

 Ein neues Gemälde oder eine neue geschnitzte Holzfigur die kann eigentlich jeder haben, aber keine schöne alte Statuette mit Fehlstellen und den Beschädigungen durch einen Holzwurm und anderen Altersspuren wohl nicht.  Solche Angebote sind Raritäten, also etwas besonderes.

Ein künstlich gealtertes Gemälde ist somit eine preiswerte Alternative.

 

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